Veranstaltung

Autorenlesung 'Bayrisch Bossing'

21.05.2019, 19:00–21:00

Autorenlesung 'Bayrisch Bossing'

- Ein Roman über Mobbing und Schikane vom Chef in einer bayerischen Tierzuchtorganisation - mit Steuergeldern subventioniert - Aufsichtsbehörde Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten -

Dienstag, den 21. Mai 2019, 19.00-21.00 Uhr in München

Ort:
München, Schwanthalerstr. 91, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, KDA
(U-Bahnstation Theresienwiese, Ausgang Schwanthalerstraße)

Autorin:
Paula Paulus, Agraringenieurin (FH), Autorin von "Bayrisch Bossing" und arbeitet als Agrarjournalistin

Moderatio:
Ludwig Gunkel, Diplom-Psychologe, Mobbing Beratung München,
Wilfried Dormann, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, München

Veranstalter:
Mobbing Beratung München, Netzwerk Respekt am Arbeitsplatz und
KDA - Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche

Eintritt: 10,00 Euro

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

"Bayrisch Bossing“ – Schikane vom Chef

Mit Humor und Witz erzählt die Autorin den unfreiwilligen Abgang von Christa aus einer bayerischen Tierzuchtorganisation. Ihr Chef hat ihr Informationen vorenthalten, ihre Kompetenzen be-schnitten, sie nicht mehr zu Meetings eingeladen, sie isoliert. Das alles sind typische Mobbing- bzw. Bossing-Handlungen. Die 56-jährige Christa ist eine Romanfigur, steht aber lt. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für rund eine Million Menschen in Deutschland, die Ähnliches erleben. Lebensnah und einfühlsam schildert die Autorin den Leidensdruck, die Existenzängste und die wirtschaftlich schwierige Situation von Christa. Die Autorin lässt den Leser mit Schmunzeln, Wut und Zorn, mit Betroffenheit und mit Zuversicht an Christas 'neuem' Leben teilhaben. Wut und Zorn, weil Christas Nachfolgerin nur mit privaten Beziehungen (‚Freunderlwirtschaft‘) diesen Arbeitsplatz bekam. Betroffen machen ihre angeschlagene Gesundheit und finanziell prekäre Situation. Trotzdem konnte Christa verhindern, dass „aus ihrem Herzen eine Mördergrube“ wird. Sie hat sich gegen diese Ungerechtigkeit zur Wehr gesetzt und dadurch diese Lebenskrise gut bewältigt. Das stimmt zuversichtlich. Die Autorin hat die Handlung in die Landwirtschaft verlegt, die Geschichte könnte aber auch in jedem Wirtschaftsunternehmen spielen.

 

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